Helgoland

by nilsarne

Nachdem der Tag 2 und 3 auf Grund von Übermüdung / Erschöpfung dann doch ins Wasser bzw. Bett gefallen ist, gibt es jetzt den Nachschlag.

Nach der stürmischen Anreise am Dienstag wurden wir am Mittwoch mit mäßigem Wind und viel Sonne belohnt.

So wurde auch als erstes die Badedüne unter Begleitung der Führer vom Verein Jordsand eingenommen. Unterwegs musste man aufpassen, dass man nicht über die haufenweise herumliegenden Seehunde und Kegelrobben stolpert.

Auch hierbei ist Vorsicht geboten! Sowohl zum Schutz der Tiere, als auch zum Schutze von sich selber. Immerhin sind dieses Deutschlands größte Raubtiere und denen gefällt es bei weitem nicht, wenn man sich denen und deren Jungtiere nähert.
Daher: Mindestens 30m Abstand zu dem Tieren einhalten!

Auf der Düne ebenfalls beheimatet sind die vielen Möwen und andere Vögel, wie der Austernfischer.

Diese Leben dort ganz natürlich direkt auf und um dem Flughafen der Insel herum. Flüge gibt es btw. direkt ab Heide, Hamburg und Cuxhafen.

Aber auch auf der „Hauptinsel“ gibt es einige tolle Sachen zu sehen. So zum Beispiel die vielen Trottellummen und Basttölpel.

Zusammenfassend kann man Helgoland aber getrost jedem empfehlen.
Für Fotografen auf jeden Fall ein eindeutiges muss, da die Landschaft einzigartig ist und sich vor nichts und niemandem verstecken muss! Als Tagesausflugsziel für Einkäufe ist Helgoland auf jeden Fall sicherlich interessant (MwSt. und Zollfrei – Preise ca. 20% unter dem vom Festland). Für Mehrtätige Aufenthalte jedoch gibt es kaum bessere Betten über dem besseren Jugendhebergsstandart. So findet sich auch nur spärlich ein Bäcker oder Café zum Frühstück, da die meisten erst mit dem Eintreffen der Tagestouristen um 12 Uhr öffnen und mit deren verschwinden um 16 Uhr wieder schließen.
Von vielen Insulanern war dazu dann nur zu hören, dass mehr Tourismus nicht notwendig ist – noch! Denn die Zahlen sind rückläufig und die Investoren scheuen sich wohl in die deutsche Hochsee zu investieren.

Eventuell sollte man aber daher gerade jetzt zur Insel reisen, da nicht allzu viele Menschen die Natur belagern!